• Reform der öffentlichen Verwaltung in Tschechien
  • Die Geschichte der Hausnummern in Böhmen und Mähren
  • Volkszählung in Tschechien
  • Botschaft der Bundesrepublik Deutschland in Prag
  • Botschaft der Tschechischen Republik in Berlin
  • Begegnungszentrum in Moravská Třebová / Mährisch Trübau
  • Tschechisches Zentrum München
  • Brücke/Most-Stiftung / Nadace Brücke/Most
  • Begegnungszentren der deutschen Minderheit in Tschechien

 

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Reform der öffentlichen Verwaltung in Tschechien

Mit Ablauf des Jahres 2002 endete die Tätigkeit der bisherigen 76 Kreisämter. Sie waren mit deutschen Landratsämtern vergleichbar. Die Zuständigkeiten wurden auf 205 ausgewählte Gemeinden (von insgesamt 6.259 Gemeinden) mit erweitertem Wirkungskreis und zu einem geringen Teil auf die ab dem 1.1.2001 neu errichteten 14 Bezirksämter übertragen.
Hauptkriterium für die Bestimmung als “Gemeinde mit erweitertem Wirkungskreis“ war eine Mindestgröße ihres Verwaltungsbezirks von 15.000 Einwohnern und die gute Erreichbarkeit für die Bürger.
Ziel der Reform war die Erhöhung der Effektivität und der Leistungsfähigkeit der zentralen Staatsverwaltung (z.B. Einführung elektronischer Datenverarbeitung).
Die Gebiete der bisherigen Kreise (okresy) Chrudim, Pardubitz, Wildenschwert und Zwittau gehören zum Bezirk “Pardubický kraj“.
Dieser Bezirk Pardubitz hat rund 510.000 Einwohner und eine Fläche von 4.518 km2
.
Nach der Einwohnerzahl hat er den 12. Platz, nach der Fläche den 10. Platz unter den 14 Bezirken Tschechiens.
Bei der Modernisierung der Staatsverwaltung wurden die Erfahrungen von Experten aus Finnland und Frankreich berücksichtigt.
Die Europäische Kommission hatte das Projekt “Bildungssystem für die Beamten der territorialen Gebietskörperschaften (Bezirke und Gemeinden)“ mit 1,6 Millionen Euro gefördert.

Vergleiche auch meinen Beitrag über die Neugliederung der Verwaltung in der Tschechischen Republik in „Schönhengster Heimat“, August 2000, Seite 5.
 
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Die Geschichte der Hausnummern in Böhmen und Mähren 

Menschen haben heute oft eine Vielzahl von Adressen: eine Wohnadresse, eine Büroadresse, eine Internetadresse, eine oder mehrere E-Mail-Adressen. Vor gar nicht allzu langer Zeit jedoch gab es noch nicht einmal Straßennamen oder Hausnummern. Wie ist sie eigentlich entstanden, die Adresse? Seit wann gibt es auf dem Gebiet der heutigen Tschechischen Republik Hausnummern, und von wem und warum wurden sie eingeführt?

Hausnummern sind eigentlich ein großes Projekt des 18. Jahrhunderts. Speziell was die Habsburgermonarchie, Wien und natürlich auch Prag betrifft, sind die Hausnummern in den Jahren 1770/1771 eingeführt worden.

Man hat die Hausnummern nicht etwa eingeführt, um besonders zuvorkommend gegenüber Fremden oder gegenüber der einheimischen Bevölkerung zu sein, sondern vor allem aus militärischen Gründen. Man wollte ein neues Rekrutierungssystem installieren, und in diesem Zusammenhang hat man die Hausnummern gebraucht, um durch die Rekrutierungsoffiziere besser auf die Männer zugreifen zu können.

Als die Hausnummern eingeführt wurden, wurde gleichzeitig eine so genannte Seelenkonskription durchgeführt. Man kann sich das so vorstellen, dass Kommissionen von zirka fünf Männern durch die Dörfer und Ortschaften der Monarchie gezogen sind, also durch Böhmen, Mähren, aber auch durch Österreich, und in den einzelnen Häusern die darin lebenden Menschen gefragt haben, wie sie heißen und wie alt sie sind. Das wurde dann in Tabellen eingetragen, und zugleich wurde auf jedes Haus eine Nummer gemalt.

Es gab große Befürchtungen vonseiten der Behörden, dass die Hausnummerierung, die wie gesagt aus militärischen Gründen durchgeführt wurde, auf Widerstand stoßen könnte. Tatsächlich gibt es in Böhmen und Mähren vereinzelt Städte, in denen es Widerstand gab. Zum Beispiel in Litomyšl / Leitomischl wurden einmal über Nacht gleich mehrere Hausnummern - wie es heißt - „mit einem eisernen Zeug ausgekratzt". Man hat versucht, die Übeltäter zu finden, aber sie wurden nicht ausgeforscht. In Mähren, in Jihlava / Iglau, wurde sogar die Nummer 1 „mit Unflat beworfen". Auch da wurde am Tag danach die Bevölkerung zusammengetrommelt, und es wurde eine Belohnung für denjenigen ausgesetzt, der die Übeltäter denunziert. Aber es wurde niemand ausfindig gemacht, der die Nummer verunstaltet hat.

 Zu diesem Thema gibt es zwei Bücher von Anton Tantner:

„Die Hausnummer. Eine Geschichte von Ordnung und Unordnung", Jonas Verlag, 2007
„Ordnung der Häuser, Beschreibung der Seelen", Studien Verlag, 2008

Eine Galerie der Hausnummern und vieles mehr unter http://tantner.net/

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Volkszählung in Tschechien

Nach Auswertung aller Ergebnisse der Volkszählung 2011 haben sich nur noch 18.700 Bewohner Tschechiens zur deutschen Nationalität bekannt.
Vergleiche "Sudetendeutsche Zeitung" vom 10. Januar 2014, Seite 10.

Nach Wikipedia betrug der Anteil der Deutschen in Tschechien am 31.12.2012  nur 17.149 (3,93 % Anteil der Gesamtbevölkerung)

Internet: http://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Minderheit_in_Tschechien
              

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Botschaft der Bundesrepublik Deutschland in Prag

Deutsche Botschaft Prag
Vlašská 19
118 01 Praha 1 (Malá Strana)

Postanschrift der Botschaft:
P.O. Box 88
118 00 Praha 1

Tschechien


Tel: 0 04 20 257 113 111
Fax: 0 04 20 257 113 318 

Fax: 0 04 20 301 817 671 25
E-Mail: info@prag.diplo.de
Internet: http://www.prag.diplo.de/

 

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Botschaft der Tschechischen Republik in Berlin

 

Tschechische Botschaft Berlin

Wilhelmstr. 44

10117 Berlin

 

Tel.: 030 / 22 63 80

Fax: 030 / 22 94 033

E-Mail: berlin@embassy.mzv.cz

Internet: http://tschechische.botschaft-berlin.net/

 

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Begegnungszentrum in Moravská Třebová / Mährisch Trübau

Irena Kuncová
Walther-Hensel-Gesellschaft
Svitavská 18
571 01 Moravská Třebová
Tschechien
Tel.+Fax   0 04 20 461 316 304

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Tschechisches Zentrum München

Prinzregentenstr. 7
80538 München
Tel. 089/21 02-49 32
Fax 089/21 02-49 33
E-mail: ccmunich@czech.cz
http://www.czechcentres.cz/munich

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Brücke/Most-Stiftung / Nadace Brücke/Most

Büro Dresden: Reinhold-Becker-Str. 5, 01277 Dresden,
Telefon: +49 351 433 140, Fax: +49 351 433 141 33
Büro Prag: Na Poříčí 12, 110 00 Praha 1
Telefon: +420 222 233 530, Fax: +420 222 233 530

Besuchen Sie auch die Präsentationen im Internet unter:
Brücke/Most Stiftung | Brücke/Most-Zentrum | Pragkontakt | Tschechisch-Deutsche Kulturtage | Zeitzeugendialog |
Dialog pamětníků | Global Generation

Die „Brücke/Most-Stiftung“ ist eine Stiftung des Bürgerlichen Rechts. Sitz der Stiftung ist Dresden.

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Begegnungszentren der deutschen Minderheit in Tschechien

http://www.prag.diplo.de/Vertretung/prag/de/06-kultur/Deutsche__Minderheit/seite__begegnungszentren.html

 


 

 

 

 

 

 

 

 

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