Mustertext

 

Familienforschung / Heimatforschung
  • Ahnen- und Familienforschung im Internet
  • Kirchlicher Suchdienst, Heimatortskartei-Zentrum Passau
  • Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.
  • Lastenausgleichsarchiv in Bayreuth
  • Staatliches Gebietsarchiv in Zámrsk
  • Archive in der Tschechischen Republik
  • Zentrales Standesamt in Berlin
  • Deutsches Auswandererhaus
  • Evangelisches Zentralarchiv in Berlin
  • Ostdeutsche Bibliothek Herne
  • Gesellschaft für Familienforschung in Franken e.V.
  • Institut für Kirchengeschichte von Böhmen-Mähren-Schlesien e.V.
  • Johannes-Künzig-Institut für ostdeutsche Volkskunde
  • Raphaels-Werk e.V., Hamburg
  • Gredinger Trachtenmarkt
  • Trachtentagung in München
  • Fundstellen


Ahnen- und Familienforschung im Internet

Das Internet hat die Ahnen- und Familienforschung erleichtert, ersetzt aber nicht das Suchen in alten Dokumenten und Archiven.
Interessierte sollten zunächst möglichst viele Informationen zu ihren Vorfahren im Gespräch mit Verwandten, aus Geburts-, Heirats- und Sterbeurkunden, bei Standesämtern und in Archiven sammeln und in den Vordruck “Mein Ahnenpass“ eintragen.
Dieser Ahnenpass (mit 32 Urkundentafeln für fünf Generationen, Einführung und Erläuterungen) dient auch zur Aufbewahrung aller Personenstandsurkunden.
Er kostet 5,-- Euro und ist beim Aufstieg-Verlag, in 84028 Landshut, Isarweg 37, (www.aufstieg-verlag.de und E-Mail: aufstieg-verlag@gmx.de) sowie im Buchhandel erhältlich.
Für den Start der Ahnenforschung im Internet bieten sich die Seiten des Vereins für Computergenealogie in Lünen an. Unter “www.genealogy.net“ gibt es Tipps, Lernprogramme für alte Schriften, Informationen zu früheren Todes- oder Berufsbezeichnungen und viele Links. Gute Adressen sind “www.ahnenforschung.net“ und die interessante Web-Seite Sudetenland “www.genealogienetz.de/reg/SUD/“.
Einen Erfolg kann unter Umständen die älteste (allerdings nur in Englisch gestaltete) Genealogieseite mit Suchfunktion “www.rootsweb.com“ bringen. Auch die Web-Seite “www.geneanet.org“ kann von Interesse sein.
Von Juni 1940 bis Mai 1941 hat das Reichssippenamt in Berlin Kirchenbücher aus 71 sudetendeutschen Gemeinden verfilmt. Diese Original-Kleinbildfilme liegen in der Deutschen Zentralstelle für Genealogie (DZfG), 04329 Leipzig, Schongauer Straße 1, Telefon: 03 41 / 2555551; “www.genealogienetz.de/reg/SUD/kb-leipzig.html“.
Die Mormonen haben 1948 und 1949 Kopien davon in ihre Bestände aufgenommen. Bei deren genealogischen Forschungsstellen sind die Daten von jedermann mittels Lesegerät einsehbar.
Aus dem Schönhengstgau sind nur aus Mährisch Rothmühl und Reichenau Filme von mehreren Kirchenbüchern vorhanden.
Es besteht auch die Möglichkeit, im Film-Katalog der Hauptstelle in Salt Lake City / Utah / USA, nach Mikrofilmen oder nach Fiches (Filmkarten) zu suchen. Web-Seiten:
www.familysearch.org à “Library“ à “Family History Library Catalog“
https://familysearch.org/search/image/index#uri=https://familysearch.org/records/collection/1804263/waypoints
 
Dann bieten sich acht unterschiedliche Suchmöglichkeiten (nach Orten [auch in deutscher Schreibweise], Familiennamen, Stichworten, Titeln, Filmnummern, Autoren, Kategorien und Signaturen) an. Die Schrift auf den Schaltflächen und der danach folgende Text sind allerdings teilweise in Englisch.
Wer ausgewanderte Vorfahren sucht, findet deren Namen eventuell in den Passagierlisten der Auswandererschiffe in Bremerhaven (www.deutsche-auswanderer-datenbank.de). Entsprechende Listen gibt es für die Hafenstädte Bremen (www.passagierlisten.de) und Hamburg (www.hamburg.de/linktoyourroots) oder bei der CarI-von-Ossietzky-Universität in Oldenburg (www.dausa.de).
Vergleiche auch meine Beiträge 
“Hinweise für Familienforscher“ in der “Schönhengster Heimat“, September 2003, Seite 40, und
„Beschaffen von Urkunden usw.“ in der „Schönhengster Heimat“, Oktober 1997, Seite 5.
 
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Kirchlicher Suchdienst, Heimatortskartei-Zentrum Passau
 
Der Kirchliche Suchdienst, Heimatortskartei-Zentrum Passau, ist behilflich bei Familien-/Ahnenforschung, Nachlassangelegenheiten (Erbenermittlung), Urkundenbeschaffung und Rentenangelegenheiten.
 
Anschrift:
Kirchlicher Suchdienst
Heimatortskartei-Zentrum Passau
Ostuzzistraße 4
94032 Passau
Tel.: 08 51 / 95 16 69 - 0
Fax: 08 51 / 95 16 69 - 33
Internet: www.kirchlicher-suchdienst.de
E-Mail: ksd-passau@kirchlicher-suchdienst.de
 
Vergleiche auch meine Beiträge in "Schönhengster Heimat", Oktober 1997, Seite 5, Januar 2001, Seite 7 und März 2005, Seite 10.
 
Im Heimatortskartei-Zentrum Passau sind etwa 3 Millionen Sudetendeutsche erfasst (insgesamt über 20 Millionen Personendaten). Es handelt sich hierbei um tote und noch lebende Personen.
Insgesamt sind bis heute noch 600.000 Vertriebenenschicksale ungeklärt. Diese Zahl bezieht sich auf alle Vertreibungsgebiete. Der Aufenthaltsort und das Schicksal dieser Vertriebenen sind den Heimatortskarteien unbekannt geblieben. Die Zahl ist nicht den Vertreibungsverlusten gleichzusetzen.
 
Alle Daten der Heimatortskartei sind elektronisch erfasst und von Datenträgern abrufbar.
 
Im Archiv des Kirchlichen Suchdienstes befinden sich auch noch über 120.000 Poststücke, die nach Ende des Zweiten Weltkrieges nicht mehr zugestellt werden konnten. Kriegsgefangenenpost und Feldpostbriefe, die viel von Heimweh, Verzweiflung, aber auch von Sehnsucht und Liebe handeln. Der Kirchliche Suchdienst ist bemüht, die Poststücke im Rahmen der Sachbearbeitung den Absendern oder Empfängern bzw. deren Angehörigen zuzustellen.
 
Im Archiv in Passau befinden sich unter anderem eine große Anzahl regelmäßig erscheinender Heimatzeitschriften (Heimatblätter).
 
Der kirchliche Suchdienst entstand bei Kriegsende, um Vertriebenen und Flüchtlingen bei der Suche nach ihren zivilvermissten Angehörigen zu helfen. Später wurden für die einzelnen Betreuungsgebiete (Vertreibungsgebiete) Heimatortskarteien gegründet. Ihre segensreiche Tätigkeit wird noch für längere Zeit erforderlich sein.
Nach Einführung der elektronischen Fallbearbeitung bestehen nur noch die beiden HOK-Zentren in Stuttgart und Passau.
 
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Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.
 
Anschrift:
Werner–Hilpert-Straße 2
34112 Kassel
Tel.: 05 61 / 70 09-0  
Fax: 05 61 / 70 09-221
E-Mail:   info@volksbund.de
Internet: www.volksbund.de
       www.graebersuche-online.de
 
Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.
·         wurde 1919 gegründet,
·         ist ein gemeinnütziger Verein mit humanitärem Auftrag.
Das Motto seiner Arbeit lautet: "Versöhnung über den Gräbern - Arbeit für den Frieden",
·         hilft Angehörigen bei der Suche nach den Gräbern und
          der Klärung von Kriegsschicksalen.
 
Die Suche nach den Gräbern von drei Millionen deutschen Kriegsopfern in Mittel-, Ost- und Südosteuropa ist die größte Herausforderung, vor die der Volksbund jemals gestellt wurde.
Über 500 Kriegsgräberstätten hat der Volksbund seit Beginn der 90er Jahre angelegt oder wieder hergerichtet. Seine Mitarbeiter suchen in allen Ländern des ehemaligen Ostblocks nach den Gräbern der deutschen Gefallenen, Vermissten und Kriegsgefangenen.
 
Ein Kriegsgräberabkommen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Tschechischen Republik ist derzeit (1. Juli 2005) in Vorbereitung.
Das am 2. März 1999 unterzeichnete Kriegsgräberabkommen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Slowakischen Republik ist bereits am 12. August 2000 in Kraft getreten.
 
Vergleiche auch meinen Beitrag in  "Schönhengster Heimat", November 2001, Seite 7.
 
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Lastenausgleichsarchiv in Bayreuth
  
Zur Linderung der materiellen Not nach dem Zweiten Weltkrieg wurde als erster Schritt zu einem sozialen Ausgleich vom Wirtschaftsrat der drei Westzonen am 8. August 1949 das „Soforthilfegesetz“ beschlossen.
Entschädigungen für Vermögensverluste waren darin noch nicht vorgesehen.
Am 1. September 1952 trat das Lastenausgleichsgesetz in Kraft und ersetzte das o.a. „Soforthilfegesetz“. Der Lastenausgleich trug wesentlich zur sozialen und politischen Stabilität der Bundesrepublik bei.
Die Anträge auf Schadensfeststellung nach dem Feststellungsgesetz vom 14. August 1952 wurden von den 34 Heimatauskunftstellen, die jeweils für ein bestimmtes Heimatgebiet zuständig waren, begutachtet.
Die gesamten Akten
·         des Hauptamtes für Soforthilfe und des Bundesausgleichsamtes,
·         aller Ausgleichsämter und Heimatauskunftstellen,
·         der Heimatortskarteien der kirchlichen Wohlfahrtsverbände
   (ca. 22 Millionen Kartei­karten mit persönlichen Daten) sowie
·         der Ost-Dokumentation werden vom Lastenausgleichsarchiv verwaltet und der wissenschaftlichen
          Forschung zugänglich gemacht.
         
Die Ost-Dokumentation enthält unter anderem
·         Berichte über das Schicksal der Sudetendeutschen in der Tschechoslowakischen Republik
   von 1918 bis 1938 und in den Jahren 1945 bis 1946, ferner
·         Gemeindeseelenlisten (zum Teil mit Ortsplänen) mit Angaben über
   den jeweiligen Bevölkerungsstand vor der Vertreibung.
 
Die nach Heimatorten erfassten Unterlagen (Anträge, Fluchtberichte usw.) sind oft noch in Sütterlinschrift geschrieben.
Das Lastenausgleichsarchiv des Bundesarchivs ist seit 1999 im Gebäude des ehemaligen Krankenhauses der Stadt Bayreuth untergebracht. Auf 29.000 laufenden Metern sind alle Akten/Unterlagen archiviert.
Jedermann kann nach vorheriger Anmeldung dieses Archivgut nutzen. Der Benutzersaal ist von Montag bis Donnerstag von 8 bis 17 Uhr, am Freitag von 8 bis 15 Uhr, geöffnet. Kosten entstehen im Allgemeinen nicht.
 
Anschrift:
Lastenausgleichsarchiv
Dr.-Franz-Straße 1
95445 Bayreuth
Tel. 09 21 / 46 01-0
Fax 09 21 / 46 01-111
E-Mail: laa@barch.bund.de
Internet: www.bundesarchiv.de
 

Aus einem Schreiben des Lastenausgleichsarchivs Bayreuth vom 21.10.2014:
…..
Für den Ort L. liegt hier eine Betriebsliste vor. Diese Liste beinhaltet Namen und Grundstücksgröße von deutschen Einwohnern. Außerdem sind 406 Lastenausgleichsakten vorhanden. Für 263 Akten sind die Schutzfristen bereits abgelaufen, so dass sie jederzeit einsehbar sind.

Bei den Lastenausgleichsakten handelt es sich um personenbezogene Unterlagen, die nach § 5 Abs. 2 Bundesarchivgesetz (BArchG) erst 30 Jahre nach dem Tod des Betroffenen benutzt werden können. Ist das Todesjahr nicht oder nur mit unvertretbarem Aufwand festzustellen, endet die Schutzfrist 110 Jahre nach der Geburt des Betroffenen.

Eine Schutzfristverkürzung für die anderen 143 Akten kann nur dann gewährt werden, wenn Sie entweder ein wissenschaftliches Forschungsvorhaben oder aber berechtigte Belange (juristische, existenzielle, berufliche oder persönliche) gem. § 5 Abs. 5 Satz 3 BArchG nachweisen können, welche gegenüber dem Persönlichkeitsschutz überwiegen. Im Falle einer Verkürzungsmöglichkeit wird ein Antrag auf Schutzfristverkürzung sowie eine besondere Verpflichtungserklärung notwendig.

Die 263 Akten und die Betriebsliste können Sie gerne hier im Archiv einsehen. Diese Dokumente sind leider nicht im Internet recherchierbar.
Vor der Einsicht in unsere Unterlagen wird zunächst ein Benutzungsantrag benötigt (siehe Anhang). Füllen Sie ihn bitte vollständig aus und schicken ihn zurück. Die Zusendung kann auch als Mail-Anhang erfolgen. Nach Genehmigung des Antrages können wir einen Benutzungstermin vereinbaren mit einer Voranmeldung von ca. 3-4 Wochen.

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Staatliches Gebietsarchiv in Zámrsk
Anschrift:
Státní oblastní archiv v Zámrsku
CZ 565 43 Zámrsk, zámek 1 (Schloss)
Tel.: 00 420 465 503 122 und 135
Fax: 00 420 465 503 117
E-Mail: podatelna@archivzamrsk.cz
Internet: www.archivzamrsk.cz
 
Öffnungszeiten:
Montag bis Donnerstag 8 bis 15 Uhr / 17 Uhr
Freitag geschlossen
Eine Terminvereinbarung ist nicht möglich.
Je Besucher werden nur 6 Bücher pro Tag vorgelegt. Fast alle Bücher wurden bereits mikroverfilmt. Filme fallen nicht unter die Begrenzung.
Schriftliche Such- und Kopieraufträge werden nicht mehr ausgeführt.
 
Vergleiche auch meine Beiträge in „Schönhengster Heimat“, November 1995, Seite 41, und April 2003, Seite 52.
 
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Archive in der Tschechischen Republik
 
Odbor archivní správy Praha (Fach-Verwaltung der Archive Prag)
Milady Horákové 133, CZ 166 21 Praha 6
Tel./Fax: 00 420 / 233 341 049 und 233 320 274; E-Mail: arch@mvcr.cz
 
Státní ústřední archiv v Praze (Staatliches Zentralarchiv in Prag)
Archivní 4, CZ 149 01 Praha 4 - Chodovec
Tel.: 00 420 / 974 847 292, Fax: 00 420 / 974 247 214; E-Mail: sua@mvcr.cz
 
Státní oblastní archiv v Praze (Staatliches Gebietsarchiv in Prag)
Archivní 4, CZ 149 01 Praha 4 - Chodovec
Tel.: 00 420 / 974 847 358, Fax: 00 420 / 974 847 357; E-Mail: soapha2@mvcr.cz
 
Státní oblastní archiv v Třeboni (Staatliches Gebietsarchiv in Wittingau)
CZ 379 11 Třeboň, zámek
Tel.: 00 420 / 384 721 128, Fax: 00 420 / 384 721 511; E-Mail: soatb@tiscali.cz
 
Státní oblastní archiv v Plzni (Staatliches Gebietsarchiv in Pilsen)
Sedláčkova 44, CZ 306 12 Plzeň
Tel.: 00 420 / 377 236 263 und 377 325 732
Fax: 00 420 / 377 327 269; E-Mail: soaplzen@mvcr.cz
 
Státní oblastní archiv v Litoměřicích (Staatliches Gebietsarchiv in Leitmeritz)
Krajská 1, CZ 412 74 Litoměřice
Tel.: 00 420 / 416 724 492, Fax: 00 420 / 416 735 373; E-Mail: soalito@mail.anet.cz
 
Státní oblastní archiv v Zámrsku (Staatliches Gebietsarchiv in Zámrsk)
CZ 565 43 Zámrsk, zámek 1 (Schloss)
Tel.: 00 420 465 503 122, Fax: 00 420 465 503 117; E-Mail: podatelna@archivzamrsk.cz
 
Moravský zemský archiv v Brně (Mährisches Landesarchiv in Brünn)
�erotínovo náměstí 3 – 5, CZ 662 02 Brno
Tel.: 00 420 / 542 162 309, Fax: 00 420 / 541 211 489; E-Mail: mzabrno@mvcr.cz
 
Zemský archiv v Opavě (Landesarchiv in Troppau)
Sněmovní 1, CZ 746 22 Opava
Tel.: 00 420 / 553 623 364, Fax: 00 420 / 553 623 476; E-Mail: zaopava@mvcr.cz
 
Státní okresní archiv v Olomouci (Staatliches Kreisarchiv in Olmütz)
U Husova sboru 10, CZ 771 11 Olomouc
Tel.: 00 420 / 585 236 111, Fax: 00 420 / 585 236 152; E-Mail:podatelna@ol.archives.cz
 
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Zentrales Standesamt in Berlin
 
Anschrift:
Standesamt I Berlin
Rückerstr. 9
10119 Berlin
Tel.: 030 / 90207-0
 
An dieses Standesamt können Anfragen gerichtet werden bezüglich Personenstandsurkunden von Geburten, Eheschließungen und Sterbefällen, die ab dem 1.10.1874 in den ehemaligen deutschen Ostgebieten eingetreten sind.
Hier wird auch zentral für die Bundesrepublik Deutschland das Buch für Todeserklärungen geführt.
Bei Anfragen ist anzugeben, welches verwandtschaftliche Verhältnis zu der gesuchten Person besteht, bzw. wozu die Urkunden benötigt werden.
Wartezeit ca. 4 Wochen.
 
Vergleiche auch meinen Beitrag „Beschaffen von Urkunden usw.“ in der „Schönhengster Heimat“, Oktober 1997, Seite 5.
 
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Deutsches Auswandererhaus - Auf dem Weg in die Neue Welt
 
Das Thema „Flucht vor wirtschaftlicher Not und politischer Verfolgung“ soll künftig Touristen nach Bremerhaven locken. Am Montag, 8. August 2005, wurde dort das Deutsche Auswandererhaus eröffnet. Es ist nach Angaben der Betreiber das größte Museum in Europa, das sich mit historischen und aktuellen Bezügen der Migration auseinander setzt.
 
Über Bremerhaven wanderten zwischen 1850 und 1965 rund sieben Millionen Europäer nach Amerika aus. Ihr Schicksal wird mittels einzelner Lebensläufe nachgezeichnet. Das 20 Millionen Euro teure Haus wurde vom Land Bremen finanziert. Es wird privat betrieben.
 
Das Museum verfügt über ein umfangreiches Archiv. In ihm können sich Verwandte von Auswanderern auf Spurensuche nach ihren Vorfahren begeben. Nach Angaben des Ausstellungsarchitekten Andreas Heller standen "zumeist dramatische, manchmal tragische und bisweilen auch komische Schicksale" Pate für die inhaltliche Gestaltung des Auswandererhauses. Hellers Inszenierung auf 2200 Quadratmetern Fläche zeigt Szenen der Einschiffung in Bremerhaven, der Atlantiküberfahrt und der Ankunft in New York. Bremerhaven war bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts der größte Auswandererhafen des europäischen Festlandes.
 
Anschrift:
Deutsches Auswandererhaus
Columbusstraße 65
27568 Bremerhaven
Tel.: 04 71 / 90 22 00
Internet:
www.dah.bremerhaven.de
www.n-tv.de/564590.html
 
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Evangelisches Zentralarchiv in Berlin
 
Das Evangelische Zentralarchiv in Berlin (EZA) ist 1979 durch die Zusammenführung des Archivs der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) mit dem Archiv der Evangelischen Kirche der Union (EKU) gebildet worden.
 
Das EZA ist zuständig für das archivreife Schriftgut der Organe, Amtsstellen, Einrichtungen und Institute der EKD und der EKU und ihrer Rechts- und Funktionsvorgänger. Daneben sammelt es Archivgut überregionaler selbständiger Einrichtungen und Vereine, die mit der evangelischen Kirche zusammenarbeiten und sie in ihrem Auftrag und Wirken unterstützen, sowie Nachlässe von Persönlichkeiten, die im Raum der Kirche wirkten.
 
Anschrift:
Evangelisches Zentralarchiv in Berlin
Bethaniendamm 29
10997 Berlin
 
Allgemein:
Telefon: 030 / 22 50 45 20
Fax: 030 / 22 50 45 40
E-Mail: archiv@ezab.de
 
Familienforschung:
Telefon: 030 / 22 50 45 36
E-Mail: kirchenbuchstelle@ezab.de
 
Platzreservierung:
Fax: 030 / 22 50 45 40
E-Mail: reservierung@ezab.de
 
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Ostdeutsche Bibliothek Herne

Anschrift:
Martin-Opitz-Bibliothek
Berliner Platz 5
44623 Herne

Tel. (02323)16 28 05
Fax (02323)16 26 09

E-Mail: information.mob@herne.de
Internet: http://martin-opitz-bibliothek.de

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Gesellschaft für Familienforschung in Franken e.V.
 
Anschrift:
Gesellschaft für Familienforschung in Franken e.V.
Archivstraße 17
90408 Nürnberg
Tel.: 0911 / 35 89 39
E-Mail: info@gf-franken.de
Internet: www.gf-franken.de
 
Die Gesellschaft befasst sich insbesondere mit den Quellen und Forschungen zur fränkischen Familienkunde.
 
Weite Landstriche Frankens waren am Ende des 30-jährigen Krieges weitgehend zerstört und menschenleer. Der Wiederaufbau erfolgte vorwiegend durch Exulanten, die ihre Heimat wegen ihres evangelischen Glaubens verlassen mussten.
Die Exulanten kamen nicht nur aus Ober- und Niederösterreich, aus Kärnten, der Krain und der Steiermark, sondern auch aus Böhmen, Mähren und Sudeten-Schlesien sowie aus Ungarn.
 
Salzburgs Erzbischof zwang noch im Jahr 1731, Nicht-Katholiken zum katholischen Glauben zurückzukehren oder das Land zu verlassen. Daraufhin verließen im Winter 1731/32 über 20.000 evangelische Christen ihre Heimat.
Erst das „Protestantenpatent“ von 1861 gab den evangelischen Bekenntnissen völlige Gleichberechtigung und Selbstverwaltung.
Im Jahr 1946 hat das Land Salzburg die Patenschaft über die Nachkommen der Exulanten übernommen, und 1966 hat sich der Erzbischof von Salzburg für die Vertreibung entschuldigt.
 
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Institut für Kirchengeschichte von Böhmen-Mähren-Schlesien e.V., Haus Königstein
 
Das Institut für Kirchengeschichte von Böhmen-Mähren-Schlesien e.V. ist im Januar 2007 von Königstein im hessischen Hochtaunuskreis nach Nidda im Wetteraukreis umgezogen.
Die Bibliothek des Instituts verfügt über 12.000 Bände. Dazu kommen 2.000 Bände zum Teil seltener Zeitschriften aus der Zeit vor der Vertreibung und ein Bestand an Archivarien vor allem von verstorbenen Priestern aus dem Sudetenland sowie eine Sammlung von 200 Gebetbüchern der böhmisch-mährischen Bistümer und ihrer Wallfahrtsorte.
Heimatforscher und historisch Interessierte finden dort wertvolles und seltenes Material, außerdem ein großes Bücherangebot.
 
Das Institut wird als Verein geführt. Es ist auf Beiträge und Spenden angewiesen.
 
Anschrift:
Institut für Kirchengeschichte von Böhmen-Mähren-Schlesien e.V
Haus Königstein
Zum Sportfeld 14
63667 Geiß-Nidda
Tel.: 06043/9885224
Fax:  06043/9885226
E-Mail haus-Koenigstein.nidda@t-online.de
 
Bankverbindung:
Konto Nr. 269444602, Bankleitzahl 50010060 (Postbank Frankfurt am Main)
 
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Johannes-Künzig-Institut für ostdeutsche Volkskunde

 

Anschrift

Johannes-Künzig-Institut für ostdeutsche Volkskunde

Goethestr. 63, 79100 Freiburg / Breisgau

Tel.: 0761 / 70 44 30

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Raphaels-Werk e.V., Hamburg
 
Beratung für Auswanderer und Auslandstätige
 
Anschrift:
Generalsekretariat Raphaels-Werk e.V.
Adenauerallee 41
20097 Hamburg
Tel.: 040/248 442-0
Fax: 040/248 442-26
E-Mail: kontakt@raphaels-werk.de
Internet: www.raphaels-werk.de
 
Das Raphaels-Werk e.V. wurde 1871 gegründet. Es hat 23 Beratungsstellen im Bundesgebiet.
Der Erzengel Raphael ist der Patron der Reisenden. Sein Fest ist am 24. Oktober.
 
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20. Gredinger Trachtenmarkt vom 31. August bis 1. September 2013
 
1994 organisierte der Bayerische Landesverein für Heimatpflege den ersten Gredinger Trachtenmarkt für ganz Bayern. Diese jährliche Veranstaltung ist die größte ihrer Art im Freistaat. Im Lauf der Zeit entstanden weitere Trachtenmärkte in verschiedenen Regionen.
 
Der Gredinger Trachtenmarkt ist Anlaufstelle, Börse und Einkaufsmöglichkeit für alle, die sich für Trachten interessieren, die sie kennen lernen, erforschen, selber machen oder kaufen möchten.
Ein früherer Markt widmete sich dem Schwerpunktthema Hochzeit. Hierzu wurden mehrere Vorträge und Präsentationen angeboten. Als Gäste kamen auch Trachtenpaare und Musikanten aus Rumänien.
Das ausführliche Programm, Bilder vom Trachtenmarkt und weitere Informationen können im Internet bei google unter
trachtenmarkt-greding und unter
http://www.nordbayern.de/region/roth/trachtenmarkt-in-greding-1.3129212?offset=8&article=1.3129762
abgerufen werden.
Die mittelalterliche Kleinstadt Greding liegt an der Bundesautobahn A9 (Nürnberg-Ingolstadt-München) in der Nähe vom Altmühltal.
Der Trachtenmarkt in Greding findet jedes Jahr am ersten Wochenende im September statt.
 

Vergleiche auch die Homepage http://www.juergen-sturma.de/blog/index.html

 

Die folgenden Bilder hat mir Landsmann Jürgen Sturma, Minden, zur Verfügung gestellt.

 

 

 

 

 

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21. Gredinger Trachtenmarkt

Auf dem Trachtenmarkt in Greding am 6./7. September 2014 stellten wiederum mehr als 90 Aussteller aus ganz Deutschland und den Nachbarstaaten ihre Erzeugnisse aus.
Besonderes Interesse fanden diesmal Gäste und Aussteller aus dem Mittleren Erzgebirge.

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Die Heimatpflegerin der Sudetendeutschen veranstaltet im Sudetendeutschen Haus in München in unregelmäßigen Abständen jeweils auch eine Trachtentagung.

Veranstaltungen der Sudetendeutschen Heimatpflege unter:
http://www.sudetendeutsche-heimatpflege.de/

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Fundstellen:

Sterztage“ (Wechsel der Dienstboten)
„Schönhengster Heimat“, Dezember 2013, Seite 19 (unter Triebitz/Landskron)

Schweinschlachten daheim
„Schönhengster Heimat“, Februar 2014, Seiten 31/32 und März 2014, Seiten 30/31 (unter Rehsdorf/Mährisch Trübau)

Familiennamen
„Schönhengster Heimat“, Februar 2014, Seiten 46/47 (unter Rothmühl/Zwittau)

„Federnschleißen“
Während der Wintermonate war in unserer Heimat das Federnschleißen eine wichtige Tätigkeit. Frauen und Mädchen aus der Nachbarschaft halfen meist bei dieser zeitraubenden Arbeit.
Jede einzelne Feder musste in die Hand genommen und vom Kiel rechts und links der Flaum abgezogen werden. Dabei wurden Neuigkeiten aus dem Dorf ausgetauscht und oft Lieder gesungen.

 


 
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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